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YouTube ändert Richtlinien zu Inhalten mit Schusswaffenbezug

Bisher konnten auf YouTube Waffen problemlos in Videos gezeigt werden, doch dies soll sich Ende April ändern, wie YouTube am 21. März in ihrem Hilfe Forum bekanntgab. YouTube überarbeitet ihre Richtlinien zu Inhalten mit Schusswaffenbezug. In diesen werden einige Arten von Inhalten ausgeschlossen und Videos die solche umfassen gesperrt.

Inhalte über den Verkauf von Waffen oder entsprechenden Zubehörteile werden in Zukunft nicht mehr zulässig sein. Auch das reine Verlinken auf Websites mit Verkaufsangeboten zu Waffen verstößt gegen die neuen Richtlinien. Insbesondere fokussiert YouTube dabei Inhalte zu vollautomatischen Waffen. Dies schließt Videos zu Umbauten oder Simulation von Automatikwaffen durch Schnellfeuerkolben oder Umbausätze mit ein. Auch Magazine und Munitionsgurte mit mehr als 30 Patronen dürfen nicht mehr gezeigt werden.

Auch die Herstellung von Waffen, Munition, Magazine mit hohe Kapazität, Schalldämpfer oder Waffenzubehör darf nicht mehr länger auf der Plattform gezeigt werden.

Die Änderungen wurden am 21. März bekanntgegeben, die bindende Umsetzung erfolgt einen Monat später, also Ende April. YouTube gab die Richtlinienänderungen somit drei Tage vor dem “March for Out Lives”  bekannt, eine Demonstration, die nach dem Massaker von Parkland in Florida aus einer lokalen Initiative zu einer Massenbewegung heranwuchs.